Virtuelles Onboarding – So gelingt Dir der Start in den neuen Job

Virtuelles Onboarding – So gelingt Dir der Start in den neuen Job

Viele Beschäftigte sitzen weiterhin im Homeoffice – so liegt es auf der Hand, dass auch Neuankömmlinge den Job aus dem häuslichen Büro starten müssen. Wir erklären Dir, wie virtuelles Onboarding funktioniert und geben Dir Tipps für die erfolgreiche Einarbeitung von zuhause!

Was versteht man unter „virtuellem Onboarding“

Normalerweise ist es so: Du hast einen neuen Job und bereitest Dich voller Vorfreude auf Deinen ersten Tag vor. Was hierbei vor allem Zählt, ist der erste Eindruck der neuen Kollegen. Du kommst im Büro an, wirst meistens in den Räumlichkeiten herumgeführt, lernst Deine Kollegen kennen und wirst Schritt für Schritt mit allen neuen Dingen bekannt gemacht. Die ersten Wochen dienen meist der reinen Einarbeitung, in der Dir auch nicht selten, ein persönlicher Onboarding-Pate zur Verfügung steht.

In Zeiten von Social-Distancing, stehen die Unternehmen vor einer großen Herausforderung: Die Wettbewerbsfähigkeit muss weiterhin aufrechterhalten werden und das gelingt nur, wenn man besser als die Konkurrenz ist. Das wiederrum wird nur erreicht, wenn die üblichen Prozesse und somit auch die Personalrekrutierung, weiterlaufen. Damit das digitale Onboarding erfolgreich wird, müssen sich beide Parteien aufraffen und sich gegenseitig unterstützen. Wir zeigen Dir mögliche Schwierigkeiten sowie Herausforderungen und geben Dir Tipps, wie Du die Einarbeitungsphase erfolgreich meistern kannst.

Diese Probleme könnten auftreten

Für alle „Neulinge“ ist die aktuelle Situation natürlich nicht gerade einfach. Einer der wichtigsten Faktoren, um sich schnell in seinem neuen Job wohlzufühlen, fällt weg: Das menschliche Miteinander. Hinzu kommt, dass die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern selbst zu „normalen Zeiten“ für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellt. In den seltensten Fällen existiert ein Onboarding-Plan oder sogar ein Tool. Das macht die Herausforderung natürlich um so größer. Gerade wegen dieser Problematik ist eines besonders wichtig: Du musst aktiver und proaktiver handeln als je zuvor! Auch wenn es schwerfällt, musst Du direkt selbstständig sein, Deine eigenen Fortschritte vorstellen und Dich mit allerhand Nachfrage sowie Einwänden in Diskussionen einbringen. Nur so schaffst Du es auf Dich aufmerksam zu machen. Du musst Deine persönlichen Hürden überwinden und bei Problemen oder Fragen „aufschreien“.

Natürlich müssen auch die Führungskräfte aufmerksamer sein denn je, denn besonders über die Distanz geraten einige Dinge schnell aus dem Blickfeld. Doch leider liegt deren Verhaltensweise nicht in Deinem Ermessen, dabei kannst Du mehr oder weniger nur hoffen, dass sie sich mit der Thematik auseinandersetzen.

Das sind Deine größten Herausforderungen

Kollegen kennenlernen und Beziehungen aufbauen

Spontane Gespräche in der Kaffeeküche oder beim Mittagessen bleiben leider vorerst aus. Unser Tipp: Falls es nicht schon existiert, dann schlag doch ein gemeinsames Essen oder eine Kaffeepause per Videocall vor – Deine neuen Kollegen werden sicher begeistert sein, dass Du die Initiative ergreifst und sie besser kennenlernen möchtest.

Mit Deinen Leistungen überzeugen

Durch die räumliche Trennung, ist es oftmals auch schwerer sich zu profilieren. Unser Tipp: Nicht nur Du steckst in dieser Situation – für alle ist es gerade eine schwierige Zeit. Setz Dich selbst nicht unter Druck. Früher oder später wird Deine Chance kommen, um Dich und Deine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Unsere Tipps zusammengefasst:

1. Werde selbst aktiv und stelle Deine Fragen. Nur so kannst Du dazulernen und Dich besser in die neuen Themen einarbeiten.

2. Ergreife die Initiative und lerne Deine neuen Kollegen via Videocall kennen. Auch so können Freundschaften entstehen!

3. Informiere Dich bei der IT-Abteilung über die firmeninternen Angebote hinsichtlich der Digitalen Strukturen und möglichen Tools. Vielleicht sind einige Programme dabei, die Dir Deinen Einstieg erleichtern können.

4. Setz Dich selbst nicht zu stark unter Druck, bleib locker und blick der Zukunft positiv entgegen.

5. Verzeihe Fehler! Es ist für alle eine neue und ungewohnte Situation. Deine Vorgesetzten/ Kollegen werden nicht alles richtig machen, dass solltest Du ihnen nicht übelnehmen. Mit regelmäßiger Kommunikation und Feedback, wird sich alles in den kommenden Tagen und Wochen einpendeln.

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