6 Tipps, wie Du Deinen Arbeitsplatz grüner gestalten kannst!

6 Tipps, wie Du Deinen Arbeitsplatz grüner gestalten kannst!

Zuhause achtest Du auf strikte Mülltrennung, benutzt beim Einkaufen Deine eigenen Tüten/Kisten und greifst gerne zu Bio-Produkten? Doch wie sieht es auf der Arbeit aus? Mit dem Auto hin, das Licht immer an, alle Elektrogeräte eingeschaltet und in der Mittagspause mal eben den fertig zubereiteten Salat gekauft. Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist ortsunabhängig und sollte auch am Arbeitsplatz durchgezogen werden. Wir zeigen Dir 6 einfache Tipps, wie Du Deine Arbeitszeit umweltfreundlicher gestalten kannst.

Durch den Wandel in der Arbeitswelt hast Du immer mehr Möglichkeiten, Deinen Arbeitsplatz frei zu gestalten. Gleitzeiten und die Wahlmöglichkeit des Arbeitsortes werden immer mehr zum Standard. Wenn Du dann mal im Büro bist, arbeitest Du auf der offenen Arbeitsfläche, in der Lounge oder doch im Einzelbüro. Jedem Arbeitnehmer stehen immer mehr Möglichkeiten zur Verfügung.

Aber hast Du Dir auch mal Gedanken darüber gemacht, wie Du Deinen Arbeitsplatz nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten kannst? Deine Arbeitszeit ist Lebenszeit und sollte deshalb auch bewusst gestaltet werden. Dass Du der Umwelt zu liebe nicht zwangsweise in Öko-Kleidung und zu Fuß auf die Arbeit kommen musst, sollte klar sein. Wie Du aber ohne drastische Veränderungen auch während Deiner Arbeitszeit nachhaltig leben kannst, zeigen wir Dir jetzt.

1. Einfach mal den Stecker ziehen

Nicht nur daheim solltest Du auf Deinen Stromverbrauch achten, sondern auch im Büro. Das schaffst Du in dem Du aktiv auf den Verbrauch achtest und Dinge hinterfragst: Muss das Licht wirklich 24/7 eingeschaltet sein oder tut es auch das Tageslicht?

Deinen Rechner kannst Du zumindest immer dann in den Stand-by-Modus versetzen, wenn Du ihn nicht brauchst (Der Gang zur Toilette, in die Küche oder auch in der Mittagspause). Zum Feierabend solltest Du Deinen PC selbstverständlich komplett ausschalten, denn auch im Stand-by verbrauchen die Geräte weiterhin Strom.

Auch für die Teeküche gibt es einfache Tricks, um effektiv Strom zu sparen. So empfiehlt es sich beispielsweise nur die tatsächlich benötigte Menge im Wasserkocher zu erhitzen und anschließend den Stecker zu ziehen. Einfach, aber effektiv! Indem Du die Geräte im Büro aus-/ abschaltest und den Stecker ziehst, verbrauchen diese bei Deiner Abwesenheit keinen Strom. Auf diese Weise kann im Jahr eine bis zu dreistellige Summe eingespart werden. Letztendlich sollte der letzte aus dem Büro immer eine Runde drehen und darauf achten, dass wirklich alle Geräte ausgestöpselt oder abgeschaltet sind.

2. Papier ist „oldschool“

Dieser Tipp könnte im digitalen Zeitalter fast schon als überflüssig angesehen werden. Es gibt dennoch viele Arbeitnehmer, die ihre Mails der andere Kundenaufträge ausdrucken. Das sollte natürlich weitestgehend vermieden werden. Sollte das in einzelnen Fällen nicht möglich sein, kann man mithilfe des beidseitigen Drucks oder recyceltem Papier der Umwelt einen Gefallen tun. Falsch bedruckte Blätter können zudem als Schmierpapier verwendet werden. Um auch Deine Kollegen und Geschäftspartner darauf aufmerksam zu machen, kannst Du zum Beispiel Deiner Signatur einen Disclaimer beifügen und das Bewusstsein Deiner Mail-Partner wecken.

Bitte berücksichtigen Sie die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail drucken.“

Please consider the environment before printing this email.”

3. Green up your office – literally

Diesen Vorschlag kannst Du ruhig wörtlich nehmen. Büropflanzen sind nicht nur schön anzusehen und eine kleine Probe für Deinen grünen Daumen – sie helfen zudem dabei die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und sorgen auf diese Weise für eine bessere Luft im Büro. Gute Luft bedeutet bessere Konzentration – also eine Win-Win-Situation für Dich und Deine Umwelt.

Besonders viel Luftfeuchtigkeit bieten Efeu, Papyruspflanzen oder Birkenfeige. Wenn jeder aus Deinem Büro ein paar Euro dazu gibt, habt Ihr ohne großen Aufwand schnell ein grünes Büroparadies.

4. Back to school: Brotdose statt Einwegplastik

Die Mittagspause – das wahrscheinlich wichtigste Ritual des Tages! Eine gute Gelegenheit, um auf andere Gedanken zu kommen, sich mit seinen Kollegen auszutauschen oder einfach mal zu entspannen. Wenn es schnell gehen muss, bieten die Supermärkte in der Nähe viele Angebote. Gerade für die Mittagspause gibt es immer mehr Sandwiches, Salate oder Wraps To-Go. So verlockend diese Snacks auch sein mögen, so schädlich können sie auf Dauer für die Umwelt sein, da sie fast ausnahmslos in Plastikverpackungen erhältlich sind. Du musst nicht ganz auf Einwegverpackungen verzichten, solltest sie aber dennoch so oft es geht vermeiden. Gerade für den schnellen Verzehr ist die Menge an verbrauchtem Plastik viel zu groß.

Alternativen bieten Bäckereien oder jene Geschäfte, die das Essen in Papier einpacken oder es dir direkt in die Hand geben – denn Hunger hat man sowieso immer. Am einfachsten ist es wahrscheinlich, wenn Du Dein Sandwich, Salat oder Deine Nudeln in einer Brotdose mit zur Arbeit nimmst. Etwas Oldschool vielleicht, dafür aber auch umweltschonend und auf Dauer günstiger und gesünder.

5. Couscous Salat, Gemüsepfanne oder Pesto – nicht nur lecker, sondern auch gesünder!

Da wir alle die Mittagspause so lieben, gibt es gleich einen weiteren Tipp: Indem Du Deinen Konsum tierischer Produkte verringerst, gestaltest Du Deinen Tagesablauf noch umweltfreundlicher. Das Internet steckt voller Rezepte, die nicht nur gesund und vegetarisch, sondern auch lecker sind. Ein frischer Couscous-Salat, Falafel Wrap, Tomatensuppe, Kartoffelpüree oder eine Gemüsepfanne mit saisonalen Produkten. Denn auch in der Gestaltung Deiner Mittagspause hast Du die große Freiheit und kannst Dir täglich ein kulinarisches, aber auch einfaches, Geschmackserlebnis zaubern. 

6. Der Weg ist das Ziel…

Viele Berufstätige fahren mit dem Auto zu Arbeit – Staus gehören sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt zum Alltag. Dass das die Umwelt belastet und nicht wirklich effektiv ist, scheint einleuchtend zu sein. Wie wäre es, wenn Du also statt mit dem Auto, mit der Bahn oder dem Fahrrad zur Arbeit kommst? Wenn die Verbindungen oder Dein Anfahrtsweg nicht dafür geeignet sind, bieten Carsharing Angebote oder Mitfahrgelegenheiten eine gute Alternative. Ihr könnt euch die Kosten teilen und halbiert so auch gleichzeitig euren Verbrauch. Und wenn Du dann noch zwischendurch Home-Office machst, entfällt an diesen Tage die Umweltbelastung komplett.

Fazit

Diese sechs einfachen und effektiven Tipps helfen Dir Deinen Arbeitsalltag umweltfreundlicher zu gestalten. Natürlich kannst Du sie auch in allen weiteren Lebensbereichen anwenden und Deine Kollegen von den Möglichkeiten begeistern. Manchmal reicht einfach nur die Frage, ob etwas wirklich nötig ist, um eine Veränderung zu erreichen.

Arbeitszeit ist Lebenszeit und sollte deshalb gesund und nachhaltig gestaltet werden.