Kleines Budget – großer Geschmack: Die 5 ultimative Studentenrezepte ✓

Kleines Budget – großer Geschmack: Die 5 ultimative Studentenrezepte ✓

Du hast die Nase voll vom Mensa-Essen? Wir zeigen dir 5 einfache Rezepte, die perfekt in Deine Studentenküche passen. Alle Gerichte lassen sich in 10-20 Minuten zubereiten. Die Rezepte sind nicht nur super lecker, sondern schonen zudem noch Deinen Geldbeutel. Du brauchst weder Kocherfahrung, noch musst Du eine besondere Küchenausstattung besitzen – Garantiert für Jedermann umsetzbar!

Akademiker-Omelett  – unter 10 Minuten (ca. 2€)

Sicherlich gehört das klassische Rührei zu den Gerichten, die selbst ausgewiesene Kochmuffel im Schlaf beherrschen. Diese Omelett-Variante stellt kaum höhere Ansprüche an Dich, setzt sich aber im Geschmack vom 08/15-Rührei enorm ab. Probier’s einfach mal, die 10 Minuten hast Du immer übrig:

Akademiker-Omelett

Zutaten für eine Person:

  • 3 Eier
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 2 Scheiben Salami
  • optional: 2 Scheiben Käse, Gemüse Deiner Wahl (z.B. Champions, Kartoffeln, Tomaten usw.), Zwiebeln o.ä.

Zubereitung:

  • Schinken und Salami würfeln
    • Optional: andere Zutaten waschen und klein schneiden
  • Eier aufschlagen und umrühren, evtl. einen Schluck Milch dazu geben, ein wenig salzen und pfeffern
  • Öl oder Butter in der Pfanne leicht erhitzen (darf noch keine Blasen werfen)
  • Eier in die Pfanne geben, dickflüssig werden lassen
  • Deine restlichen Zutaten auf der Omelett-Oberfläche verteilen
    • Optional: Käsewürfel darauf streuen
  • Würzen nach Belieben 

French Toast, Studi-Edition – unter 15 Minuten (ca. 1,50€)

Achtung: Dieses Rezept ist für den großen Hunger und kann zu einer richtigen Kalorienbombe werden! Je nach Auswahl Deiner Zutaten und Beilagen, ist aber auch eine leichtere Variante möglich.

French Toast

Zutaten für eine Person:

  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 Scheiben Toast, Vollkorntoast oder Sandwich-Toast – gerne älter oder bereits vor einigen Tagen getoastet und nicht verwendet (Es geht natürlich auch frisches Brot)
  • optional: Ahornsirup, Nuss-Nougat-Creme, Marmelade, Zimt

Zubereitung:

  • Eier in einer größeren Schüssel (Mindest-Durchmesser: Kantenlänge des verwendeten Toasts) mit der Milch und der Prise Salz gut verrühren. Beide Toastscheiben in der Eiermilch einlegen, bis das Brot gut gesättigt ist – ggf. wenden
  • Öl oder Butter in der Pfanne leicht erhitzen (darf noch keine Blasen werfen)
  • Toastscheiben in die Pfanne geben, jede Seite ungefähr 5 Minuten anbraten
  • Toastscheiben mit Ahornsirup, Nuss-Nougat-Creme oder Marmelade garnieren und servieren.

Tipp: Besonders gut schmeckt das Toast, wenn Du noch Zimt in die Eiermilch gibst. Wenn Du nicht so auf „süß“ stehst, kannst Du das ganze natürlich auch herzhaft gestalten! Dazu kannst Du das French Toast mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss zum Beispiel geriebenen Käse drüberstreuen.  

Toast Hawaii – unter 15 Minuten (ca. 3,50€)

Der so exotisch klingende Name stammt nicht aus der Südsee – sondern aus dem Nachkriegs-Deutschland. Als Erfinder gilt der damals ungemein populäre Fernsehkoch Clemens Wilmenrod. Der Toast Hawaii wurde daraufhin ein echter Party-Schlager und wird selbst heute noch gerne serviert. Auch dieses Rezept überzeugt durch seine schnelle und unkomplizierte Zubereitung und die fast schon zu vernachlässigenden Kosten. Je nach Variante hat aber auch dieser Toast nicht wenig Kalorien und sollte in Maßen genossen werden.

Toast Hawaii

Zutaten für eine Person:

  • 1 Scheibe Toast, Vollkorntoast oder Sandwich-Toast
  • ein wenig Butter
  • 1 Scheibe gekochten Schinken
  • 1 Scheibe Dosen-Ananas
  • 1 quadratische Scheibe Chester- oder Hamburger-Käse, alternativ eine Scheiblette Deiner Wahl
  • 1 rote Cocktailkirsche (für das Original) oder ein Teelöffel Johannisbeer-, Himbeer- oder Preiselbeer-Gelee

Zubereitung:

  • Backofen vorheizen auf ca. 200° Ober-/Unterhitze
  • wenn notwendig, Kochschinken auf Toast-Maß zuschneiden
  • Toastscheiben leicht vortoasten (Hälfte der von Dir üblicherweise bevorzugten Dauer)
  • Backblech mit Backpapier belegen
  • Toastscheiben leicht mit Butter bestreichen, mit einer Scheibe Schinken, einer Scheibe Ananas und einer Scheibe Käse Deiner Wahl belegen
  • Backblech in die Mitte des Backofens schieben und 7 bis 10 Minuten backen lassen
  • Nach Ende der Backzeit (erkennbar an einzelnen braunen Stellen am zerlaufenen Käse) Toast aus dem Backofen nehmen, auf Teller geben, mit Cocktailkirsche oder Gelee garnieren und servieren

Low-Carb-Erbsenpüree – ca. 15 Minuten (ca. 2,50€)

Zugegeben: das klassische Erbsenpüree von Oma oder Muttern war und ist nicht jedermanns Geschmack. Dieser leckeren und gesunden Variante sollten aber auch ehemalige Kostverächter wieder eine Chance geben. Zutaten und Zubereitung heben den verstaubten Klassiker aus Kindertagen auf ein ganz neues Niveau. 

Low-Carb-Erbsenpüree

Zutaten für eine Person:

  • 1 Zwiebel
    • optional: 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 (halbe) Zitrone
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 250 g Erbsen, gerne aus der Tiefkühltruhe
  • 3 bis 4 Esslöffel Sojacreme
    • optional: ein wenig Kresse aus dem Garten, vom Markt oder der Gemüsetheke

Zubereitung:

  • Zwiebel (und Knoblauch) schälen und kleinhacken
  • Zitrone abwaschen, trocknen und ein wenig von der Schale abkratzen, Zitrone durchschneiden und eine Hälfte auspressen. Die andere Hälfte mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank für den nächsten Tequila-Abend aufbewahren
  • Öl in der Pfanne leicht erhitzen (darf noch keine Blasen werfen)
  • auf mittlerer Stufe Zwiebel (und Knoblauch) zu lange dünsten, bis sie glasig aussehen
  • Erbsen dazugeben und 1 bis 2 Minuten weiter dünsten
  • Jeweils einen Esslöffel Wasser und Zitronensaft hinzufügen
  • Sojacreme langsam dazugeben und mit Erbsen kurz aufkochen lassen
  • Das “Gemisch” mit einem Stabmixer in einem Litergefäß oder in einem Küchenmixer durchpürieren und würzen
  • Bei Bedarf die Kresse mit Hackmesser, Küchen- oder Kräuterschere zerkleinern, auf die Püree-Portion geben und im tiefen Teller servieren

Tipp: Du kannst das Erbsenpüree entweder allein, oder es als Beilage zu den verschiedensten Lebensmitteln essen!

Bruschetta banale grande – unter 10 Minuten (ca. 1,50€)

Bruschetta ist mehr als ein geröstetes Tomaten-Knoblauchbrot – die typisch italienische Vorspeise ist so simpel wie schmackhaft und steht als Symbol für die einfache mediterrane Küche. Als Hauptgericht in Zeitnöten zaubert Dir diese Bruschetta-Variante selbst bei anstrengenden und zeitraubenden Vorlesungen wieder ein italienisch-entspanntes Lächeln aufs Gesicht … 

Bruschetta

Zutaten für eine Person:

  • 1 kleines Ciabatta-Brot
  • 100 g Cocktail oder Tafeltomaten
  • ein wenig Basilikum
  • 1 bis 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 kleine Knoblauchzehe

Zubereitung:

  • Brot in Scheiben schneiden und jede Scheibe mit der halbierten Knoblauchzehe nach Geschmack einreiben
  • Brotscheibe/n in mit Olivenöl in Pfanne geben und goldbraun anbraten
  • Tomaten waschen, vierteln und anschließend würfeln
  • Basilikum klein hacken
    • optional: Rest der Knoblauchzehe kleinhacken und dazugeben
  • Belag-Zutaten vermischen und auf dem warmen Brot verteilen

Fazit

Es muss nicht immer die Mensaküche sein – mit diesen einfachen und leckeren Rezepten hast Du es in der Hand, völlig neue Gerichte zu kreieren. Unser Tipp: Dier Speisen eignen sich auch hervorragend als Snacks für Lern- oder Netflix-Abende oder lassen sich in einer Tupperdose mit in die Uni nehmen!

Du hast ein Rezept von uns ausprobiert? Dann teile doch gerne ein Bild Deiner eigenen Kreation auf Instagram und markiere uns (@univativ_de) – Deine Freunde werden es Dir danken!

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